Springe zum Inhalt

Proteinreiche Nahrungsergänzungen wie Proteinriegel oder Whey Protein Pulver sind mittlerweile nicht mehr nur im Repertoire der Sportler vertreten, sondern finden immer mehr ihren Weg in den Alltag sei es nun beim backen, als Snack zwischendurch, als Mahlzeitenersatz oder als altbekannter Protein Shake nach dem Sport. Diese entsprechenden Ergänzungen sind mittlerweile nahezu jedem dritten Haushalt zu finden und entsprechend schon bei der Allgemeinheit angekommen. Fraglich hierbei ist jedoch ob das sogenannte künstliche Protein denn wirklich gesund und nicht bedenklich ist. Mit diesem aktuellen und gesundheitlichen Thema möchten uns in diesem Beitrag auseinandersetzen.

Was ist Whey Protein eigentlich?

whey protein molkeproteinFalls ihnen dieser Begriff noch fremd sein sollte, Whey Protein umfasst quasi jede Form von getrocknetem Protein und ist. Es ist in nahezu jedem Proteinpulver enthalten und  ist die meist gewählte Form der Nahrungsergänzung bezüglich des Eiweißes. In unserem deutschen Raum wird das sogenannte Web Protein auch als Molkeprotein bezeichnet. Dieser Begriff lässt schon auf die entsprechende Herkunft des Proteinpulver zu schließen. Denn das getrocknete Proteinpulver wird letztendlich auch aus der Milch gewonnen. Hierbei wird durch Isolationsprozesse und eine entsprechende Filterung zuerst das entsprechende Milchfett und der Milchzucker herausgefiltert, wodurch primär das Protein bestehen bleibt.
Je nachdem wie genau und stark dieser Filterprozess von statten geht, gestaltet sich die Qualität des Molkeproteins. Hierbei wird die am wenigsten filtrierte Form des Molkeproteins - Whey Protein Konzentrat genannt. Auf der nächsten Filterungsebene wird das bis auf die Mikroebene gefilterte Eiweiß Whey Protein Isolat genannt, welches über keinerlei Milchzucker mehr verfügt. Aus diesem Grund sind die Isolat und das hochfilierte Hydrolysat auch für Personen mit Laktoseintoleranz geeignet.

Welche Schlüsse lassen sich sowohl aus der Theorie als auch der Praxis daraus ziehen?

Da das Proteinpulver im Endeffekt nur aus Teilen der Milch besteht, ist die Verwendung dieses Whey Protein Pulvers oder von anderen molkehaltigen Produkten wie Riegeln, Cookies oder Backvorlagen vollkommen unbedenklich. In der Praxis werden jedoch Billigprodukte oftmals mit minderwertigen Aminosäuren oder Kreatin "gestreckt", um für so wenig Kosten wie möglich zu sorgen. Diese Produkte weisen oftmals nicht die entsprechende Proteinmenge auf, welche auf der Rückseite angegeben sind und beinhalten minderwertige Proteinquellen, welche keinerlei positive Effekte erzielen.
Dementsprechend sind die Billigprodukte die einzigen Produkte, welche in gewissem Maße bedenklich sind. Solange es sich um ein hochwertiges Produkt handelt, gibt es keinerlei Bedenken denn Milchprotein und damit auch das Molkeprotein mich stellen eine äußerst hochwertige Proteinquelle dar, welche sowohl eine hohe Bioverfügbarkeit aufweist als auch eine hohe Konzentration an lebenswichtigen und gesunden Aminosäuren. Dementsprechend sollten Sie darauf achten, im besten Fall Testsieger aus einen entsprechenden Whey Protein Test, anstatt minderwertige Produkte aus dem Discounter zu konsumieren. 

Proteinriegel vs low carb Proteinriegel

 

Der Alltag wird immer beschäftigter und da ist oftmals eine kleine Mahlzeit wird für zwischendurch gefragt. Hierbei greifen viele Leute heutzutage oftmals zu entsprechenden Müsliriegel oder immer öfter sogar zu Proteinriegeln. Kohlenhydratarme Alternativen sind hierbei besonders beliebt, welche nämlich über Zuckerersatzstoffe statt normalem Zucker verfügen. Dementsprechend besitzen diese Proteinriegel deutlich weniger Kalorien vor allem aber auch nahezu keinen Zucker. Fraglich hierbei ist genau wie bei allen anderen „light" oder "zuckerfreien" Alternativen ist, ob dies gesund oder gar schädlich ist. Dementsprechend möchten wir in diesem Beitrag mal bezogen auf das Thema Proteinriegel vergleichen was die bessere Wahl

Die zuckerhaltigen Proteinriegel - Pro und Contra

Seien es Müsliriegel, Proteinriegel oder Energieriegel, jeder von ihnen verfügt über etwa 15-20 g Zucker dieser sorgt natürlich für eine höhere Zahl an Kalorien, und sorgt durch einen Insulinschub dafür, dass der Körper in kurzer Zeit wieder ein gewisses Hungergefühl empfindet. Dementsprechend verfügen diese Regel über mehr Kalorien und animieren sogar dazu in kürzerer Zeit noch mal etwas zu essen, weshalb betrachtet auf eine Diät die Proteinriegel manchmal eine unvorteilhafte Wahl darstellen können.

Aus diesem Grund empfehlen wir auf rein sportlicher Ebene eher die Verwendung von Proteinriegeln, vor allem für Personen welche einen Snack für zwischendurch brauchen der sie trotzdem leistungsfähig hält. Denn der entsprechende Zucker geht relativ schnell ins Blut, und versorgt sowohl das Gehirn als auch die Muskulatur mit einem entsprechenden Reiz. Wie bereits kurz erwähnt ist dies jedoch nicht empfehlenswert wenn man sich in einer Diät befindet. Hier verbirgt sich auch wie bereits eben erwähnt der einzige wirklich relevante Nachteil des normalen zuckerhaltigen Proteinriegels.

 

 

"Zuckerfreie" Riegel mit Süßstoffen - Pro und Contra

Betrachten wir nun doch mal den handelsüblichen Low-Carb Riegel und den Effekt von künstlichem Zucker auf den Körper. Ich denke es steht außer Frage, dass ein Riegel, oder auch beispielsweise Cola, oder Süßigkeiten welche auf Zucker Alternativen basieren und deshalb keine Kalorien besitzen noch lange nicht gesund sind. Natürlich wirkt der Riegel oder die zuckerfreie Alternative, weitaus weniger auf das Gewicht ein. Denn tatsächlich das ich keine Kalorien in den entsprechenden Produkten befinden haben Sie auch keinen Effekt auf die Gewichtszunahme und Sorgen in geringem Maße für einen Insulinanstieg, welcher sich auf die Fetteinlagerung und das Hungergefühl auswirkt. Die verschiedenen zuckerähnlichen Stoffe finden in der Praxis über 70 verschiedene Bezeichnungen, wobei die beliebtesten Sakarin, Sularcose, Neotam und Aspartam sind.

Dennoch fanden verschiedene Studien heraus, dass Süßstoffe einen Insulin steigenden Effekt haben und sich in gleichem Maße negativ auf die Darmbakterien auswirken, aus diesem Grund kann es bei der Verwendung von Süßstoffen und Zuckeralternativen auch zu Magenproblemen bisschen zu Durchfall kommen. Die langfristige Folgen von künstlichen Süßstoff sind jedoch bezogen auf den Menschen noch unbekannt und deshalb gibt es hier zu keinglasklares Fazit.

Desweiteren haben Studien gezeigt, dass Süßstoffe auch den Blutzuckerwert erhöhen, weshalb der Umgang mit entsprechenden süßstoffhaltigen Produkten definitiv im Rahmen gehalten werden sollte. Weiterhin wurden in Studien sowohl an Ratten als auch am Menschen eine Bildung einer gewissen Glukosetoleranz festgestellt.

 

 

Abschließende Worte zum Thema Proteinriegel vs. Proteinriegel mit künstlichem Zucker

Die Ergebnisse der entsprechenden Studien und der direkte Vergleich zwischen dem Effekt eines zuckerhaltigen Riegels und den Effekt eines Riegels mit Zuckeralternativen Süßstoffen hat gezeigt, dass keines dieser Produkte frei von Nachteilen ist. Doch noch viel wichtiger wird einen durch die genaue Betrachtung des entsprechenden Süßstoffs klar, dass die Vorteile von "Light" Produkten oder zuckerfreien Produkten wirklich nur in geringem Maße vorhanden sind.

Dementsprechend raten wir Ihnen zum vorsichtigen Umgang mit diesen entsprechenden Produkten und empfehlen Ihnen ein ausgeglichenes Verhältnis von beiden Arten von Riegeln zu konsumieren, wenn sie denn diese Art von Mahlzeit, Snack oder Alternative im Alltag benötigen. Zu viele zuckerhaltige Proteinriegel werden ihre Kalorienbilanz und Ihre Insulinresistenz in die Höhe treiben und zu viele Riegel mit Süßstoffen statt Zucker werden sich negativ auf ihre Darmflora auswirken.

Dementsprechend raten wir zu einem maximalen Konsum von zehn Riegeln in der Woche.